Männer fragen Frauen, Frauen fragen Männer

Männer fragen Frauen, Frauen fragen Männer
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In einer Sommeraktion haben wir unsere Mitglieder gefragt, was sie schon immer vom anderen Geschlecht wissen wollten. Hier sind die Antworten.

Für viele Männer ist die Frauen-Welt ein Mysterium und auch Frauen wüssten manchmal zu gerne, was Männer denken. Deshalb haben wir in einer Sommeraktion unsere Mitglieder gebeten, uns Fragen zu schicken, die sie an das jeweils andere Geschlecht haben.

Einige davon hatten wir im Rahmen von YouGov-Umfragen schon beantwortet – zum Beispiel die, ob auch Frauen sich selbst befriedigen (Ja, tun sie – aber seltener als Männer.) Einige andere haben wir neu erhoben.

Dabei stellten viele Männer und Frauen Fragen, die im weitesten Sinne mit dem Thema Sex zu tun haben. So wollten zum Beispiel gleich mehrere Männer wissen, wie wichtig es ist, „gut bestückt“ zu sein. Augenscheinlich unwichtiger als viele denken: 29 Prozent der Frauen sagen, die Länge des Penis sei unwichtig, weitere 29 Prozent halten sie für „weniger wichtig“. Lediglich jede fünfte Frau (20 Prozent) hält sie für wichtig, insgesamt 5 Prozent sagen, sie sei „sehr“ oder „äußerst wichtig“.

Interessanterweise wollten umgekehrt die Frauen von den Männern wissen, wie wichtig ihnen selbst die Länge ist. Denn auch die Frage, ob die Männer sich auf der Toilette miteinander vergleichen, kam gleich mehrfach. Insgesamt jeder sechste Mann (17 Prozent) tut dies demnach mindestens manchmal, 77 Prozent geben an, sich nicht auf der Toilette mit den anderen Männern zu vergleichen.

Bei manchen Fragen ging es aber auch um andere Themen als um Sex. So wollten die Frauen von den Männern wissen, ob sie es mögen, wenn der weibliche Part bei einem Date den ersten Schritt unternimmt. Offenbar kommt so etwas gut an. Denn 70 Prozent der Männer mögen es nach eigener Angabe, wenn SIE den ersten Schritt macht, lediglich jeder Achte (13 Prozent) findet dies nicht so gut.

Ein beliebtes Klischee, das in den Fragen der Männer immer wieder auftauchte: Frauen sind kompliziert. Ob sie das selbst auch so sehen und das womöglich sogar mit Absicht sind, wurde mehrfach gefragt. Letzteres kann wohl ausgeschlossen werden: Lediglich 3 Prozent der befragten Frauen sagen, dass sie sich manchmal absichtlich missverständlich ausdrücken, 31 Prozent sagen, sie drückten sich ihrem Partner gegenüber klar und unmissverständlich aus. Umgekehrt berichten immerhin 39 Prozent davon, dass ihr Partner sie nicht immer versteht. Und nicht wenige schieben den Schwarzen Peter weiter: 21 Prozent der Frauen geben an, zu glauben, dass ihr Partner sie manchmal absichtlich nicht verstehen will.

Hier können Sie YouGov-Mitglied werden.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2063 Personen im Zeitraum vom 22. bis 25. Juli 2016 repräsentativ befragt. Die Befragten hatten dabei – wie bei all unseren Umfragen – bei jeder einzelnen Frage die Möglichkeit, keine Angaben zu machen.

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