Jerome Boateng für jeden Fünften bester deutscher Spieler der Vorrunde

Jerome Boateng für jeden Fünften bester deutscher Spieler der Vorrunde
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Der Abwehrspieler sichert sich mit großem Abstand vor Neuer und Kimmich die Pole-Position. Auch Nationaltrainer Jogi Löw bekommt gute Noten.

Die Vorrunde der bislang größten Fußball-Eruropameisterschaft aller Zeiten ist endgültig vorbei. Alle großen Favoriten haben es ins Achtelfinale geschafft - wenn auch mitunter nicht ohne Schwierigkeiten. Auch Deutschland ist weiter. Aber wem ist das zu verdanken?

Unter anderem wohl Jerome Boateng. Denn der Abwehrspieler rettete in einer spektakulären Aktion im Auftaktspiel den Sieg. Und so verwundert es auch wenig, dass immerhin jeder fünfte Deutsche ihn für den besten deutschen Spieler der Vorrunde hält. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage.

Demnach gaben 22 Prozent der Befragten an, Boateng habe ihrer Meinung nach in der Vorrunde die beste Leistung gezeigt. Manuel Neuer ist auf Platz 2 (12 Prozent) keine Überraschung, wohl aber Youngster Joshua Kimmich. Ihn hielten 8 Prozent für den besten Nationalspieler bei den bisherigen drei Spielen - auch wenn er nur eines davon bestritt. Interessant ist dabei, dass alle drei Spieler in der Defensive spielen. Was aber kein Wunder ist, bei gerade einmal drei Toren, die die Mannschaft vorne erzielte.

Übrigens macht es dabei nur wenig Unterschiede, ob man alle Befragten oder nur jene betrachtet, die angeben, sich sehr für die Europameisterschaft zu interessieren. Immer stehen Boateng, Neuer und Kimmich auf den ersten drei Plätzen.

Aber auch der Nationaltrainer bekommt gute Noten. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) sagt, dass Jogi Löw seinen Job als deutscher Nationaltrainer "sehr gut" mache, 39 Prozent sagen, er mache das "eher gut". Lediglich insgesamt 8 Prozent finden, dass Löw seinen Job "eher" oder "sehr schlecht" macht.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden für die Umfrage unter der deutschen Bevölkerung 1017 Personen im Zeitraum vom 21. bis 24. Juni 2016 repräsentativ befragt.

Foto: Michael Probst/AP/Press Association Images

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