In deutschen Betten, Teil 1

In deutschen Betten, Teil 1
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Menschen, die einen festen Partner haben, wissen in den meisten Fällen, was ihm oder ihr gefällt. Das sagen nicht nur sie selbst. Erster Teil unserer großen Sex-Umfrage.

Was hinter geschlossenen Schlafzimmertüren passiert, bleibt meistens dort. Die meisten Menschen sprechen allenfalls mit der besten Freundin oder dem besten Freund über ihr Sexleben. Manch einem scheint es sogar leichter zu fallen, dort über das zu sprechen, was einem im Bett gefällt – und was nicht.

Doch glaubt man jenen, die einen festen Sexualpartner oder eine feste Sexualpartnerin haben, dann weiß diese(r) ohnehin ganz gut Bescheid. Das ist das Ergebnis unserer großen Sex-Umfrage, die YouGov gemeinsam mit Stern.de veröffentlicht.

90 Prozent der Befragten aus dieser Bevölkerungsgruppe sagen demnach, sie wissen eher oder sehr gut darüber Bescheid, was ihrem Partner oder ihrer Partnerin gefällt. Interessanterweise – und entgegen aller Klischees – gibt es dabei keine großen Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder den Altersgruppen. Männer wissen nach eigenen Angaben genauso gut Bescheid über die Vorlieben des oder der Anderen wie Frauen, Junge genauso gut wie Alte.

Weil aber eine solche Selbsteinschätzung auch falsch sein kann – insbesondere, wenn Partner über solche Themen nicht miteinander reden – wurde in der Umfrage auch die Gegenprobe gemacht. Die fällt allerdings ähnlich positiv aus: 81 Prozent der Befragten, die einen festen Sexualpartner oder eine feste Sexualpartnerin haben, sagen, dass diese(r) eher oder sehr gut über die eigenen Vorlieben Bescheid weiß.

Aber was sind denn nun die Vorlieben in deutschen Betten? Zumindest die beliebtesten Stellungen seien an dieser Stelle schon verraten: Von allen Befragten, die schon mindestens einmal Sex hatten, gab knapp jeder Dritte (30 Prozent) an, am häufigsten in der Missionarsstellung mit dem Partner oder der Partnerin zu schlafen. Auf Platz 2 folgt die Reiterstellung mit 13 Prozent. Allerdings: 33 Prozent der Befragten konnten oder wollten keine Angaben machen.

Darüber, was die Menschen sonst schon einmal im Bett erlebt haben, wird es im zweiten Teil der Auswertung gehen.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1303 Personen im Zeitraum vom 25. bis 29. März 2016 repräsentativ befragt. Die Befragten hatten dabei – wie bei all unseren Umfragen – bei jeder einzelnen Frage die Möglichkeit, keine Angaben zu machen.

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