Wenn der Wecker zweimal klingelt

Wenn der Wecker zweimal klingelt
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Die meisten Deutschen lassen sich von Wecker oder Smartphone wecken – und viele davon drücken mindestens einmal die „Schlummer“-Taste.

Jeden Morgen dasselbe: Gefühlt gerade erst hat man es sich unter der Bettdecke gemütlich gemacht und träumt schön, da klingelt der Wecker.

Insbesondere bei jüngeren Deutschen übernimmt diesen Job mittlerweile das Smartphone (und bei manch einem noch die Eltern), während viele Menschen über 55 so lange schlafen, bis sie selbst aufwachen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage, in der auch das Drücken der „Snooze“- oder „Schlummer“-Taste abgefragt wurde.

Demnach sagen insgesamt 34 Prozent der Befragten, sie lassen sich von einem Wecker wecken, 28 Prozent nutzen dafür ihr Handy. Jeder Vierte (24 Prozent) schläft auch werktags so lange, bis er von selbst aufwacht. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Altersgruppen. Denn während von den 18- bis 24-Jährigen 24 Prozent einen Wecker und fast doppelt so viele ein Smartphone nutzen – und sich immerhin jeder Fünfte (20 Prozent) von den Eltern wecken lässt, wachen von den Über-55-Jährigen nur knapp jeder dritte (30 Prozent) vom Wecker- und jeder Zwölfte (8 Prozent) vom Smarpthoneklingeln auf. Immerhin knapp die Hälfte in dieser Altersgruppe (49 Prozent) schläft so lange, bis sie selbst aufwacht.

Etwa die Hälfte der Wecker- und Smartphonenutzer drückt dabei mindestens einmal auf die „Schlummer“-Taste, um noch etwas weiter zu schlafen. 24 Prozent tun dies in der Regel mehrfach, 23 Prozent einmal. 53 Prozent hingegen benötigen nur ein Klingeln. Auch hier gibt es einen Altersunterschied: Während bei den Befragten in den Altersgruppen unter 45 Jahren Wecker oder Smartphone mehr als einmal klingelt, ändert sich das mit dem Alter. Lediglich jeder dritte Wecker- bzw. Smartphonenutzer über 55 (32 Prozent) drückt morgens mindestens einmal die „Schlummer“-Taste.

Dazu passt eine weitere Erkenntnis: Von den Älteren freuen sich fast zwei Drittel (62 Prozent) morgens auf den Tag, weitere acht Prozent auf den Abend. Bei den jüngsten Befragten tun dies nur 22 bzw. 27 Prozent – 31 Prozent denken eher an die Probleme, die der Tag bringen wird.

Übrigens steht die Mehrheit der Deutschen werktags relativ früh auf. 31 Prozent sagen, ihre normale Aufstehzeit sei zwischen 6 und 7 Uhr, für insgesamt 28 Prozent ist sie sogar noch früher. Und lediglich 8 Prozent stehen nach eigenen Angaben später als 9 Uhr auf. 

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1211 Personen im Zeitraum vom 20. bis 24. Mai 2016 repräsentativ befragt.

Hier geht's zum kostenfreien Download der Befragungsergebnisse.

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