Die Droge Smartphone: Studie zeigt deutliche Steigerung bei der Smartphone-Nutzung

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Köln, 17.03.2016. Immer erreichbar, immer online. Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter geworden. Nahezu alle Smartphone-Anwendungen werden aktuell häufiger genutzt als noch im Juli 2015. Die Smartphone-Nutzung in Deutschland intensiviert sich also zunehmend. Mittlerweile nutzen vier von fünf Smartphone-Nutzern (82 Prozent, Anstieg um 11 Prozentpunkte) Messaging-Dienste wie WhatsApp & Co. zur Kommunikation. Auch der Spieltrieb wird häufiger und von jedem Zweiten (51 Prozent, +11 Prozentpunkte) auf dem Smartphone ausgelebt. Ebenfalls häufiger wird auch im Internet gesurft (88 Prozent, +5 Prozentpunkte). Dies ist das Ergebnis der Studie „Mobile Trend Report“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 2.000 Smartphone-Besitzer, die über ihr Smartphone das Internet nutzen, vom 12.01.2016 bis 23.01.2016 befragt wurden.

Die zweimal im Jahr erscheinende Studie zeigt ebenfalls, wie sich die Präferenzen für zukünftige Tarife bei den Smartphone-Nutzern in Deutschland entwickeln: Die Höhe des Inklusiv-Datenvolumens sowie Telefonie-Flatrates in alle Netze sind die bedeutendsten Tarifbestandteile bei einem neuen Mobilfunkangebot. 58 Prozent halten eine entsprechende Höhe des Inklusiv-Datenvolumens für die mobile Internetnutzung für mindestens sehr wichtig, fast genauso viele eine Flatrate in alle Mobilfunknetze (57 Prozent) oder ins Festnetz (57 Prozent). Nur von wenigen Smartphone-Nutzern werden Zusatzleistungen als wichtig erachtet, wie beispielsweise Entertainment-Pakete (7 Prozent) und zusätzliche Festnetz-Rufnummern (10 Prozent). Ein ambivalentes Bild ergibt sich bei der Wichtigkeit von SMS-Flatrates. So sind diese für einen Großteil weniger wichtig beziehungsweise unwichtig (46 Prozent), haben aber für einen nicht unerheblichen Anteil auch noch eine äußerst wichtige Bedeutung (29 Prozent).

„Der Alleskönner Smartphone ist im heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft noch deutlich mehr Raum im Leben der Verbraucher einnehmen. Dementsprechend wird die Abhängigkeit vom Smartphone weiter zunehmen“, weiß Holger Geißler, Vorstand bei YouGov. „Durch die wachsende Beliebtheit von Video-Streaming-Portalen wird die Höhe des Datenvolumens in Zukunft für Smartphone-Nutzer noch einmal an Relevanz zunehmen. Aber auch die klassische Telefonie wird neben dem Instant Messaging weiterhin ein äußerst wichtiges Thema bleiben. Die SMS verliert dagegen an Bedeutung“, so Geißler weiter.

In Sachen Nutzungshäufigkeit von Video-Streaming-Diensten liegen die Apple-Besitzer an der Spitze: Zehn Prozent von ihnen nutzen diese Services bereits auf ihrem Smartphone, 37 Prozent zumindest wöchentlich. Ähnlich aktiv sind HTC-Besitzer, auch hier nutzen 10 Prozent täglich Services wie YouTube oder Netflix und 32 Prozent wöchentlich. Weniger Video-Streaming betreiben Samsung-Besitzer (6 Prozent täglich, 28 Prozent wöchentlich) auf ihrem Gerät, genauso viele beziehungsweise wenige wie bei Sony Mobile (6 Prozent täglich, 29 Prozent wöchentlich).

Der „Mobile Trend Report“, für den seit dem Jahr 2012 Smartphone-Nutzer in Deutschland befragt werden, liefert noch weitere spannende Informationen u.a. zum Einfluss des mobilen Internets auf den Mobilfunkmarkt, zu Marktanteilen, Beurteilungen und Churn Rates für Provider und Hersteller, zu den Kriterien für hohe Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sowie zur Second Screen-Nutzung.

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Kontakt zur Studienleitung:

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Sven Runge
Consultant
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