VW: Diesel-Skandal lässt Markenimage einbrechen

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Köln, 29.09.2015. Nach den Veröffentlichungen um die Manipulation der Abgaswertemessung bei Dieselaggregaten fallen nicht nur die Börsenkurse des VW-Konzerns. Das Markenimage leidet ebenfalls deutlich unter dem Skandal. Dies zeigt ein Blick auf den YouGov-BrandIndex, in dem täglich rund 2.000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher zur Wahrnehmung von mehr als 700 Marken verschiedenster Branchen befragt werden.

Während VW im August noch durchschnittlich gut 40 Punkte erreichte, liegt der Hersteller von Golf, Passat und Co. mittlerweile bei nur noch 9,0 Punkten – und damit auf einem Niveau mit Smart (8,8 Punkte).

Auch bei der Konzerntochter Audi sank das Markenimage schon vor dem aktuellen Bekanntwerden der Manipulationen bei den Ingolstädtern. Dieses lag im August ebenfalls bei durchschnittlich rund 40 Punkten und fiel auf derzeit 29,5 Punkte. Bei Seat, wie Audi eine VW-Tochter, hält sich der Imageverlust gegenwärtig noch in Grenzen.


Bei Seat, wie Audi eine VW-Tochter, hält sich der Imageverlust gegenwärtig noch in Grenzen.

Noch keine klare Tendenz - wohl aber eine leichte Schwäche - ist hingegen bei anderen Autoherstellern wie beispielsweise BMW, die im August durchschnittlich gut 34 Punkte erreichten und derzeit bei 31,5 Punkten liegen, erkennbar.
Seinen Anfang hatte der Skandal vor gut einer Woche in den USA genommen. Auch dort zeigen BrandIndex-Zahlen, dass die Manipulationen von den Verbrauchern wahrgenommen und mit der Marke VW in Verbindung gebracht werden.

Weiterlesen:
Zur Krise bei Volkswagen hat YouGov-Vorstand Holger Geißler der Wirtschaftswoche ein Interview gegeben.

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