Nach Klopps Rücktritt: Deutsche einig über nötigen Umbruch

Nach Klopps Rücktritt: Deutsche einig über nötigen Umbruch
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Die Entscheidung des Noch-Trainers von Borussia Dortmund, seinen eigentlich bis 2018 laufenden Vertrag auflösen zu lassen, erhält in der Bevölkerung durchaus Zuspruch.

Jürgen Klopp ist nur noch bis Ende dieser Saison Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Das gaben Trainer und Verein am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekannt. Er glaube nicht mehr, dass er die beste Wahl für den BVB sei, sagte Klopp. Deshalb habe er um die Vertragsauflösung gebeten.

Eine richtige Entscheidung – zumindest aus Sicht eines beträchtlichen Teiles der deutschen Bevölkerung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage. Zwei von fünf Deutschen (39 Prozent) finden demnach die Entscheidung, zum Ende der Saison den Vertrag aufzulösen, richtig, nur jeder Sechste (16 Prozent) findet sie falsch. 44 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich nicht äußern.

Ganz ähnlich wie die Vertragsauflösung selbst werden auch die nötigen Veränderungen in Dortmund eingeschätzt. Nachdem der Verein im vergangenen Jahr Vizemeister geworden war, steht er aktuell auf Platz 10 der Bundesliga. Und aus der Champions League ist die Mannschaft ebenfalls schon ausgeschieden.

Zwei von fünf Deutschen (39 Prozent) sehen das als Zeichen, dass in Dortmund ein Umbruch nötig ist. Etwa halb so viele (21 Prozent) sehen die aktuelle Saison eher als Ausrutscher und finden, der BVB sollte weiter machen wie bisher.

Was nach dem BVB kommen wird, wisse er noch nicht, sagt Jürgen Klopp. Ein „Sabbatical“ wie sein potenzieller Nachfolger Thomas Tuchel wolle er aber nicht machen. Danach gefragt, was der Trainer nun machen solle, sagt allerdings jeder Vierte (24 Prozent), dass eine Pause wohl das Beste wäre. Etwas weniger (21 Prozent) sagen, Klopp solle einen anderen Verein trainieren, jeder Zehnte schlägt vor, er solle Bundestrainer werden (10 Prozent).

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1033 Personen im Zeitraum vom 15.04. bis 17.04.2015 repräsentativ befragt.

Fotos: AP Photo/Martin Meissner / AP Photo/Martin Meissner (Umfragebild)

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