Gute Vorbilder sind sozial engagiert

YouGov
Mai 07, 2013, 3:26 nachm. GMT+0

Wer taugt für meine Kinder wirklich zum Vorbild? Ein Drittel (33 Prozent) der Eltern sehen hauptsächlich sich selbst in dieser Funktion. Dagegen sagen fast zwei Drittel (64 Prozent), wichtige Vorbilder seien sie selbst, aber auch andere von ihren Kindern selbst gewählte Personen. Dies ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage gemeinsam mit FamilyVote.de im Auftrag von familie&co.

Was macht jemanden eigentlich zum guten Vorbild? Hier zeigen Eltern ein differenziertes Bild: Für 72 Prozent sollten wahre Vorbilder sozial engagiert sein und sich für andere einsetzen. 53 Prozent halten erfolgreiche Menschen, die Disziplin und Durchhaltevermögen vorleben, für gute Vorbilder für ihre Kinder. 49 Prozent bezeichnen couragierte Menschen, die für gesellschaftliche Verbesserungen kämpfen, als gute Vorbilder, 44 Prozent künstlerische Menschen mit Fantasie und Kreativität, sowie 38 Prozent spirituelle Menschen, die Toleranz und Liebe vermitteln.

Eignen sich auch Medienstars als Vorbild für Kinder? Nur zwei Prozent der Eltern sehen sie als tollen Ansporn, dagegen halten sie 41 Prozent für ungeeignet, vier Prozent sogar für schädlich. Immerhin 23 Prozent sind der Meinung, Medienstars könnten eine positive Wirkung auf den Nachwuchs haben. Und 22 Prozent sagen: Sie sind harmlos, ihre Bedeutung ist heute aber übertrieben.

Text: familie&co

Bild: dpa