Jeder Zweite hält für möglich, dass Behörden auf dem rechten Auge blind sind

Jeder Zweite hält für möglich, dass Behörden auf dem rechten Auge blind sind
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Mehr als die Hälfte aller befragten Bundesbürger (53%) glaubt, dass Polizei und Justiz mit rechtsgerichteten Gewalttätern anders umgehen als mit anderen Gewalttätern. Sie stimmen der Aussage tendenziell zu, dass deutsche Behörden „auf dem rechten Auge“ eher blind sind. Besonders häufig äußern sich Männer (55%) und Befragte im Alter über 45 Jahre (45 bis 54 Jahre: 55%, über 55 Jahre: 61%) in diese Richtung. Und auch in Bayern (54%) und den neuen Bundesländern (57%) trifft man überdurchschnittlich häufig auf diese Sichtweise.

21 Prozent aller Befragten halten es für eher unwahrscheinlich, dass Polizei und Justiz mit rechtsgerichteten Gewalttätern anders umgehen als mit anderen Gewalttätern. Dieser Meinung sind vor allem die Altersgruppen zwischen 18 und 44 Jahren. 26 Prozent enthalten sich.

(Erhebungszeitraum: Dezember 2011 / n= 1029 Bundesbürger ab 18 Jahren) 

Foto: dpa



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