Euro-Rettung: Frauen seltener für Finanzspritzen

Euro-Rettung: Frauen seltener für Finanzspritzen

27 Prozent der Deutschen halten es für richtig, dass europäische Länder viel Geld dafür ausgeben, um die Eurozone zu retten. Allerdings handelt es sich dabei überwiegend um Männer. Denn 35 Prozent der männlichen Bundesbürger sprechen sich für Finanzspritzen zur Rettung des Euros aus, aber lediglich 18 Prozent der Bürgerinnen. Die Mehrheit von 56 Prozent aller Befragten hält die Maßnahmen für falsch.

Als eher skeptisch erweisen sich auch die 35 bis 44-Jährigen. Aus dieser Gruppe spricht sich lediglich jeder Fünfte für Finanzspritzen zur Euro-Rettung aus. Auch regional zeigen sich spürbare Unterschiede: Während sich die Baden-Württemberger (35%) und Hessen (31%) überdurchschnittlich häufig für finanzielle Hilfen aussprechen, ist dies in Bayern (23%) und Nordrhein-Westfalen (24%) deutlich seltener der Fall. Vor allem in Nordrhein-Westfalen herrscht wenig Verständnis. Hier halten 60 Prozent der Befragten die finanziellen Hilfen für falsch.

(Erhebungszeitraum: November 2011 / n = 1059 Bundesbürger)

Foto: dpa

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