Presseartikel 2014


Wunsch nach mehr Sicherheit: Die Hälfte der Deutschen wünscht sich Fingerabdruck-Scan beim Geldabheben

Köln, 27.08.2014. Viele Deutsche wünschen sich bei Bargeldtranskationen am Automaten mehr Sicherheit. So wünscht jeder zweite Bundesbürger in Zukunft bei der Bargeldabhebung am Geldautomaten die Identifikation durch Scan ihres Fingerabdrucks, davon bevorzugen 70 Prozent eine Kombination von Geheimzahl und Fingerabdruck. 45 Prozent der Bundesbürger wollen weiterhin ausschließlich an der Eingabe der Geheimzahl festhalten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die von 04.07. bis 07.07.2014 insgesamt 1.053 Personen repräsentativ befragt wurden.

Geht es um die zukünftige Kartenzahlung im stationären Handel, so sprechen sich vier von zehn Deutschen zukünftig für den Fingerabdruck-Scan zur Transaktion aus. Etwas mehr als die Hälfte davon bevorzugt die Kombination des Fingerabdrucks mit Geheimzahl oder Unterschrift. Ähnlich wie beim Geldabheben wollen bei der Kartenzahlung 41 Prozent der Bundesbürger weiterhin ausschließlich die Geheimzahl zur Identifikation nutzen.

Auch die Ergebnisse der YouGov-Studie „Service-Architektur 2025 im Finanzdienstleistungsmarkt“, für die von Mai bis Juni 2014 eine vierwöchige Market Research Online Community mit 70 Finanzkunden durchgeführt wurde, belegen das hohe Sicherheitsbedürfnis der Verbraucher. Zwar bestehen bei manchen Befragten starke Datenschutzbedenken und die Befürchtung zum gläsernen Kunden zu werden, dennoch erscheint die biometrische Authentifizierung den Verbrauchern als Technologie der Zukunft, die Convenience bietet, d.h. bequem ist, vor allem aber mehr Sicherheit verspricht. Auch durch zunehmende Datenkriminalität rückt das Thema Datensicherheit in den Fokus der Verbraucher. Sie fühlen sich machtlos und wünschen sich, dass ihr Finanzdienstleister Sicherheitslücken erkennt, durch aktuelle Systeme eingrenzt und Kunden bei Handlungsbedarf informiert.

„Themen wie das so genannte Skimming an Geldautomaten oder auch die zahlreichen Phishing-Attacken auf das Online-Banking haben die Verbraucher in der Vergangenheit ganz offensichtlich stark verunsichert“, sagt Dr. Oliver Gaedeke, Leiter der Finanzdienstleistungsforschung bei YouGov. „Für Kreditinstitute bietet sich nun der ideale Zeitpunkt, Antworten auf die Fragen der Verbraucher zu liefern, um Kunden zu binden und neu zu gewinnen.“

Insgesamt liefert die Studie tief gehende Informationen darüber, welche Kundenbedürfnisse Banken, Versicherer und Bausparkassen mit ihrem Service- und Produktangebot zukünftig bedienen müssen und was Finanzdienstleister von anderen Branchen lernen können.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Pressekontakt:

YouGov Deutschland AG
Nikolas Buckstegen
Manager PR
Tel.: +49 (0) 221 420 61 – 444
E-Mail: presse@yougov.de

Kontakt zur Studienleitung:

YouGov Deutschland AG
Jutta Rothmund
Senior Consultant
Tel.: +49 (0) 221 / 420 61 – 358
E-Mail: jutta.rothmund@yougov.de

+++   +++   +++

Über YouGov:

YouGov ist ein im Jahr 2000 gegründetes, börsennotiertes Marktforschungsinstitut und einer der Pioniere im Einsatz von Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in den Feldern Markt- und Sozialforschung. Neben dem Hauptsitz in London umfasst die weltweite YouGov-Gruppe u.a. Standorte in den USA, Skandinavien, Deutschland und dem Nahen Osten. YouGov ist ausgewiesener Spezialist für die Erforschung der Finanzdienstleistungs- und Versicherungsmärkte. Zahlreiche Unternehmen vertrauen seit vielen Jahren auf unsere Leistungen und unsere Erfahrung. YouGov liefert die relevanten Informationen rund um Marken, Produkte, Zielgruppen und Servicequalität und damit hochwertiges Entscheidungswissen für die Strategieentwicklung und die Optimierung von Marketing und Vertrieb. Individuelle Ad-Hoc-Studien werden ergänzt durch zahlreiche, zum Teil langjährige Monitorings im Privat- und Gewerbekundenmarkt, Image- und Werbetrackings, Vertriebspartner-befragungen und kontinuierliche Studien zu Produktinnovationen. Wir verzahnen unsere fundierten wirtschafts-psychologischen Analysen zudem mit onlinebasiertem Realtime Research für tägliche Informationen „in Echtzeit“.