Presseartikel 2014


Online-Shopping-Studie: Gefühl ist wichtiger als Verstand

Köln, 21.05.2014. Beim Online-Shopping im Fashion-Bereich hat bei Frauen die Gefühlsebene generell den größten Einfluss auf die Kaufbereitschaft, vor rationalen Aspekten. Online-Shops, die vor allem die emotionalen Markenerlebnisse bedienen wollen, sollten daher bei ihrer weiblichen Käuferschaft insbesondere mit „Sympathie“ und „Weiblichkeit“ punkten. Die Online-Shops der Marken Esprit, Fashion ID, H&M, Mango und s.Oliver (alphabetische Reihenfolge) können die Online-Shopper auf der Gefühlsebene am besten erreichen. Dies zeigen die Ergebnisse der Studie „Made by… - Markenperformance von Online-Shops im Wettbewerbsvergleich“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die mit der YouGov BrandEngine repräsentativ 2.161 Frauen ab 18 Jahren zu 21 Fashion-Online-Shops befragt wurden.

Am zweitstärksten beeinflussen rationale Erlebnisse die Entscheidung darüber, bei welchem Online-Shop Ware im digitalen Einkaufskorb landet. Auf dieser Ebene ist den Online-Käuferinnen in erster Linie wichtig, dass der Fashion-Shop im Netz die Mode bietet, die ihnen gefällt und für jeden Anlass das passende Kleidungsstück im Angebot hat. Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis folgen erst auf Platz vier und fünf. Bei Letzterem können die digitalen Shops von Amazon, bonprix und C&A besonders überzeugen. Im Gegensatz zu emotionalen und rationalen Erlebnissen haben sensorische Aspekte, im Sinne von Gestaltung und Handhabung des Online-Shops, einen geringeren Einfluss auf die Kaufbereitschaft. Auch soziale Markenerlebnisse, d. h. der Eindruck, den Andere vom Online-Shop und dessen Mode haben, sind vergleichsweise weniger bedeutend.

Der E-Commerce mit seiner Bequemlichkeit und Angebotsvielfalt hat sich inzwischen besonders im Fashion-Bereich voll neben dem stationären Handel etabliert, intelligente M-Commerce-, Cross-, Multi- und Omni-Channel-Strategien boomen. „Da sich Online-Shops bezüglich der Serviceleistungen kaum mehr voneinander unterscheiden, rückt die emotionale Ebene auch hier in den Fokus, um sich im E-Commerce-Markt von der Konkurrenz abzusetzen“ weiß Anja Wenke, Head of Business Unit Consumer, Retail & Media bei YouGov.

Hierbei ist zu beachten, wie man sich emotional positioniert. „Wichtig ist ein differenzierendes Markenprofil, um bei der großen Online-Konkurrenz im Fashion-Bereich bestehen zu können. So zeigen sich in unserer Studie deutliche Unterschiede hinsichtlich der relevanten Treiber zwischen den verschiedenen Online-Shops“ so Wenke weiter.

Besonders erfolgreich in der Umsetzung der relevanten Treiber sind aktuell die Online-Shops Amazon, bonprix, C&A, H&M und Otto (alphabetische Reihenfolge). Sie weisen in der Studie die höchste Kaufbereitschaft auf.

Zu folgenden Unternehmen liegen Studienergebnisse aus der BrandEngine hinsichtlich der Markenperformance vor: Amazon, Baur, bonprix, C&A, dress-for-less, Ernsting's family, Esprit, FASHION ID, GALERIA Kaufhof, H&M, KARSTADT, MANGO, Mexx, NKD, ONLY, Otto, s.Oliver, Street One, VERO MODA, Zalando und Zara. Bei Interesse können jederzeit weitere Marken aufgenommen werden.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
 

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Über YouGov:

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