Presseartikel 2014


Strommarkt: Versorger setzen verstärkt auf direkte Ansprache

Köln, 27.05.2014. Im Kampf um den Stromkunden setzen Versorger stärker auf die direkte Ansprache. So werden immer mehr Verbraucher am Telefon (27 Prozent, + 3 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) oder auf der Straße angesprochen (23 Prozent, +2 Prozentpunkte). Am häufigsten sind aber weiterhin die Ansprache per Post und per E-Mail: Rund jeder zweite Energieentscheider in Deutschland (51 Prozent, unverändert) wurde im letzten Jahr mindestens einmal von einem Stromanbieter per Post kontaktiert, per E-Mail rund zwei Fünftel (39 Prozent, -3 Prozentpunkte). Soziale Netzwerke sind immer noch ein eher selten genutzter Direktansprachekanal (10 Prozent, + 2 Prozentpunkte). Dies zeigt die aktuelle Welle der jährlichen Energiemarktstudie „Direktansprache im Stromvertrieb 2014“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 1.000 Energieentscheider in Deutschland im Dezember 2013 repräsentativ befragt wurden.

Die befragten Stromentscheider erinnerten sich nach einem Kontakt insbesondere bei einer persönlichen Ansprache an den Stromanbieter - vor allem bei einer Ansprache an der Haustür (36 Prozent) und im Handel (32 Prozent). Mit Abstand am häufigsten wurde dabei Yello Strom genannt, gefolgt von örtlichen Stadtwerken, RWE, Lichtblick, E.ON, Lekker Energie und EnBW.

In den kommenden zwölf Monaten planen insgesamt 41 Prozent der Deutschen einen Wechsel des Stromanbieters, jeder Zehnte ist sich dabei sogar ganz sicher. Damit ist die Wechselbereitschaft zur Vorjahresbefragung um drei Prozentpunkte gesunken. 16 Prozent der Befragten schließen hingegen einen Wechsel im kommenden Jahr kategorisch aus. Hauptgründe hierfür sind die Zufriedenheit mit dem eigenen Anbieter (48 Prozent), das fehlende Vertrauen in andere Anbieter (30 Prozent) und der Glaube, dass sich der Aufwand finanziell nicht lohnt (24 Prozent).

„Zukünftig wird es für Energieversorger wichtiger sein, bisher wechselträge Kundengruppen, die sich nicht von selbst auf die Suche nach einem neuen Anbieter machen, vertrieblich gezielter anzugehen. Dies gilt auch für die Rückgewinnung abgewanderter Kundengruppen durch den regionalen Grundversorger“, weiß Werner Grimmer, Head of Business Unit Energy bei YouGov.

Weiterhin gibt die Studie unter anderem Aufschluss über den Erfolg von Cross-Selling-Maßnahmen (branchenfremde Ansprache), Kunden-werben-Kunden-Programmen und zeigt auf, welche Zielgruppen besonders offen gegenüber welchen Ansprachekanälen sind.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
 

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YouGov Deutschland AG
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Head of Business Unit Energy
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Über YouGov:

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