Berufsunfähigkeitsversicherung: Nur persönliche Relevanz löst Absicherungsbereitschaft aus


Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland scheidet laut Angaben der Deutschen Rentenversicherung frühzeitig aus dem Erwerbsleben aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen aus. Allerdings haben weniger als ein Fünftel der Berufstätigen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.

Tatsächlich sind sich viele dieses Risikos bewusst. Mehr als die Hälfte (60%) sieht sich bei einer möglichen Berufsunfähigkeit finanziell nur mittelmäßig bis schlecht abgesichert. Auch die mangelnde finanzielle Absicherung durch den Staat ist bekannt: 83% halten sie für mittelmäßig oder schlecht. Diese aktuellen Ergebnisse der Studie „Strategiefeld Berufsunfähigkeitsversicherung“ machen deutlich, dass es an einer emotionalen Sensibilisierung fehlt, um die Menschen von der Wahrnehmung des Risikos zum Handeln zu motivieren.

Eltern können als Promotoren für den Abschluss einer BU wirken: Für die Studie wurden auch gezielt Eltern von 16-32-Jährigen befragt. Danach sind Eltern ein wichtiger Anstoßgeber für den Abschluss, denn sie sprechen dieses Thema an oder handeln sogar für ihre noch nicht volljährigen Kinder. Besonders Eltern, die selbst eine BU besitzen, haben auch ihr Kind schon darauf aufmerksam gemacht.

Studieninfos:

  • Feldzeit 30.01.-17.02
  • N=1494, davon n=554 Eltern von 16-32-Jährigen, n=489 Nicht-Besitzer einer Berufsunfähigkeits(zusatz)versicherung zwischen 16 und 32 Jahren, n=391 überwiegend körperlich tätige Personen


Weitere Infos zur Studie finden Sie hier.