Studie: Quantified Health – Chancen und Barrieren der vernetzten Gesundheit


Das Interesse an sogenannten Wearables und stationären Smart Devices zur selbständigen Messung und Analyse von Gesundheits- und Fitnessdaten steigt stetig und bietet Anbietern von Apps und Geräten ein vielfältiges Potenzial. So können sich gut vier von fünf Befragten grundsätzlich vorstellen, ihr körperliches Befinden selbständig zu erfassen und zu analysieren; jeder Vierte kann sich vorstellen, hierfür ein digitales Gerät zu kaufen.

Heiß diskutiert wird aktuell die Einführung individueller Krankenversicherungstarife. Diese sehen vor, dass gesundheitsbewusste Personen geringere Kosten verursachen und daher auch davon profitieren sollen. Die Befragten stehen diesem Konzept mit gemischten Gefühlen gegenüber. Knapp jeder Dritte wäre bereit seine Informationen mit seiner Krankenkasse oder -versicherung zu teilen, um dadurch Vorteile zu erhalten. Befürchtungen sind auf der anderen Seite jedoch stark ausgeprägt, wie bspw. dass bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes plötzlich mehr als vorher bezahlt werden muss oder dass die Daten auch für andere Zwecke verwendet werden.

Die Studie "Quantified Health" ermöglicht Versicherern und Krankenkassen sowie Anbietern von Smart Devices und Health Apps ein Verständnis für das Potenzial von Self-Tracking und der Individualisierung des Krankenversicherungsschutzes. Neben dem Potenzial gibt die Studie einen Überblick über die Kaufbereitschaft und -entscheidung der Health-Apps und Smart Devices sowie über die Motive und Barrieren des Self-Tracking. Im Vordergrund stehen die Bedarfe und Einstellungen der Verbraucher, um gezielt Maßnahmen ableiten zu können.

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