Cyber-Risiken für Privatkunden nehmen zu: Hilfe durch Software und Versicherungen noch unzureichend


Die Verbreitung von Versicherungen zur Absicherung gegen Cyber-Risiken ist bisher verschwindend gering. Und das, obwohl die Anzahl der Internet-Straftaten im Jahr 2013 bereits über 250.000 lag. Einen Grund für die geringe Verbreitung derartiger Versicherung kann sicher im noch eingeschränkten Produktangebot gesehen werden. Auch, dass die wenigen schon existierenden Produkte noch sehr unbekannt sind, trägt zu diesem Umstand bei. Nur ein Prozent der Internetnutzer in Deutschland kann ein konkretes Versicherungsprodukt gegen Cyber-Risiken nennen.

Ebenfalls nur ein Prozent der Internet-User besitzt aktuell solch eine Versicherung. Immerhin liegt die generelle Abschlussbereitschaft für Versicherungen zum Schutz gegen Cyber-Risiken derzeit bei beachtlichen 19 Prozent. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie "CyberRisiken im Privatbereich".

Die befragten Internetnutzer sehen im Phishing mit 46 Prozent die größte Gefährdung im Internet. Aber auch Hacking eines Online-Shopping- (43 Prozent) oder Online-Banking-Accounts (41 Prozent), sowie Vermögensschäden durch Identitätsdiebstahl/-missbrauch (37 Prozent) führen die Angst-Hitliste der deutschen Internet-Nutzer an.

Das für den Konsumenten neue Risikofeld wird in der Studie „CyberRisiken im Privatbereich“ umfassend untersucht, sowie die damit verbunden Handlungsstrategien erfasst. Wo die Internet-Nutzer die Risiken genau sehen und wie sie sich versuchen abzusichern, wird umfassend dargestellt. Die Studie richtet sich somit an Business Developer und Produktentwickler bei Versicherern, aber auch an IT-, Software- und Telekommunikationsunternehmen.

Weitere Infos zur Studie finden Sie hier.