Wirtschaft

Der irische Textil-Discounter Primark fasst langsam auch in Deutschland Fuß. Das Konzept scheint bisher aufzugehen. Doch von der Beliebtheit von H & M und Co. ist die Marke noch weit entfernt. Das Geschäftskonzept von Primark ist schnell erklärt: Günstige Preise, kein Kleidungsstück über 35 Euro, dazu eine große Auswahl, ansprechende Qualität und ein moderner Look. So wirbt der irische Textil-Discounter, der zurzeit auf Expansionskurs in ganz Europa ist. Im Mai 2006 eröffnete Primark in Spanien die erste Filiale außerhalb der Heimatmärkte Irland und Großbritannien, danach wurden auch andere europäische Länder erschlossen. Insgesamt betreibt die Marke in Europa zurzeit 256 Filialen. ... mehr


Internet im Wohnzimmer – das ist ab dem 6. September wieder eines der großen Themen auf der Berliner Funkausstellung IFA. Je größer ein Flachbildschirm heute ist, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, dass er drahtlos ins heimische WLAN eingebunden werden kann oder eine Netzwerkkabel-Buchse hat. Doch viele Besitzer solcher Geräte benutzen ihren Fernseher nur für eines: zum traditionellen Fernsehen. Eine hohe Anzahl an Smart-TVs in deutschen Haushalten ist sogar überhaupt nicht ans Internet angeschlossen. Den Herstellern ist es hierzulande bisher offensichtlich noch nicht gelungen, die Vorzüge der neuen Geräte effektiv zu kommunizieren. Ein Zusammenschluss der Hersteller und eine entsprechende Kommunikationskampagne sollen ... mehr


Den meisten Arbeitgebern in Deutschland gelingt es noch nicht, sich auf die Bedürfnisse von Müttern und Vätern einzustellen. Nur 25 Prozent der Unternehmen sind nach Meinung ihrer Mitarbeiter familienfreundlich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Studie im Auftrag der ManpowerGroup. 65 Prozent der Arbeitnehmer geben beispielswiese an, dass ihnen in ihrem Unternehmen keine flexiblen Arbeitszeitmodelle zur Wahl stehen. Teilzeit- oder Gleitzeitmodelle werden nur von 35 Prozent der Firmen angeboten. Die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, haben sogar nur 17 Prozent aller Beschäftigten. Die mangelnde Familienfreundlichkeit ist auch ein Grund dafür, dass die Arbeitnehmer sehr zurückhaltend für ihre Firma werben: ... mehr


Nachdem Adidas die Sportmarke Reebok im Jahr 2006 gekauft hatte, gab Adidas-Chef Herbert Hainer bekannt, er wolle mit Reebok konsequent die Bedürfnisse von Frauen bedienen. So wurden dann etwa in manchen Sportläden spezielle Bereiche mit Reebok-Produkten speziell für Frauen eingerichtet. Und Reebok versprach mit den Schuhen der EasyTone-Reihe Training für Beine und Po schon beim Gehen – für diese irreführende Werbung musste das Unternehmen allerdings 25 Millionen Dollar Strafe zahlen. Nach einigen Jahren zeigt sich: Reebok ist bei Frauen zwar beliebter als bei Männern. Doch das Ziel, Nummer 1 bei Frauen und Hausmarke für eine bestimmte Zielgruppe bzw. Sportart zu ... mehr


Geht es um den Vergleich von Strom- und Gastarifen, so können sich Energie-Vergleichsportale über steigende Nutzerzahlen freuen. 74 Prozent der Deutschen, die in ihrem Haushalt über Energie entscheiden, haben schon einmal ein Energie-Vergleichsportal im Internet besucht. Im Vorjahr waren es noch 70 Prozent. Dies ist ein Ergebnis der jährlich erscheinenden YouGov-Marktstudie "ComparisonCheck Energie 2013". Insgesamt zeigen die Studienergebnisse, dass Vergleichsseitennutzer – nicht zuletzt aufgrund wiederholter Pleiten von Discountanbietern – skeptischer und vorsichtiger geworden sind. Das Vertrauen in die Objektivität von Vergleichsseiten sinkt von 30 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 23 Prozent. In der Folge sinkt auch die Überzeugung der Nutzer, ... mehr


Laut einer aktuellen Umfrage in vier Ländern haben die Brasilianer bei der mobilen Nutzung von Messaging-Diensten und sozialen Netzwerken die Nase vorn. Sie verschicken die meisten SMS pro Tag und aktualisieren Social Networks wie Facebook am häufigsten von ihrem Mobiltelefon aus. 77 Prozent nutzen mindestens einmal pro Monat soziale Netzwerke über ihr Handy. Das ist das Ergebnis einer internationalen YouGov-Umfrage im Auftrag von tyntec. Mit leichtem Abstand folgen russische (69 Prozent) und britische Handy-Nutzer (65 Prozent), während die US-Amerikaner mit 53 Prozent soziale Netzwerke am seltensten mobil verwenden. Außerdem versenden die Südamerikaner im Vergleich zu den anderen Landesvertretern die meisten ... mehr


Die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten werden von Arbeitnehmern in Deutschland als unzureichend eingestuft: 44 Prozent bewerten diese in ihrem Unternehmen als mittelmäßig bis schlecht. Weiterhin bemängelt jeder dritte Arbeitnehmer (31 Prozent) das Fehlen passender Weiterbildungsmöglichkeiten in Bezug auf die berufliche Entwicklung. Besonders die älteren Mitarbeiter (ab 50 Jahren) fühlen sich diesbezüglich alleine gelassen: 37 Prozent vermissen für sie entsprechende Angebote. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage, für die rund 1.000 Arbeitnehmer repräsentativ befragt wurden. Dabei lassen sich nicht nur altersbedingt Unterschiede feststellen, sondern auch bei Betrachtung der Position des Mitarbeiters im Unternehmen. Jede fünfte Führungskraft (19 Prozent) ist der Meinung, dass ... mehr


Apple gerät aus Markensicht in Deutschland zunehmend unter Druck – die Imagewerte sinken. Ob die für den 10. September erwartete Vorstellung neuer iPhones die Kehrtwende bringt, ist mehr als fraglich. Totgesagte Konkurrenten blühen dagegen auf. Dass der Tod des Co-Gründers Steve Jobs für das Unternehmen schwer zu verkraften sein würde, war klar. Wie unmittelbar das Fehlen des Visionärs sich auf die Wahrnehmung der Marke auszuwirken scheint, ist aber durchaus erstaunlich. Im Oktober 2011, als Jobs starb, bewerteten deutsche Verbraucher Apple noch als sehr positiv. Im YouGov-Markenmonitor BrandIndex vergaben sie regelmäßig mehr als +60 Punkte für den kalifornischen Konzern - auf ... mehr


Mehr als zwei Drittel der Deutschen haben im letzten Jahr online Ausschau nach einem neuen Job gehalten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von Monster.de. Mehr als die Hälfte der befragten Personen gibt an, schon einmal die eigene Stelle im Netz mit anderen verglichen zu haben, um auf eine bessere Karrieremöglichkeit zu stoßen. Hierfür waren rund 77 Prozent in den vergangen zwölf Monaten aktiv, 18 Prozent sogar in den letzten sieben Tagen. Eine sehr hohe Vergleichsaktivität lässt sich vor allem bei den 18- bis 39-Jährigen verzeichnen. Befragte aller Altersgruppen sind sich einig: Online-Jobbörsen sind für 62 Prozent ... mehr


Verbraucher geben regionalen Produkten deutlich vor Produkten anderer Herkunft den Vorrang. Zwei Drittel (67 Prozent) kaufen bevorzugt regionale Lebensmittel. Dabei finden bei Frauen häufiger (72 Prozent) als bei Männern (63 Prozent) regionale Produkte den Weg in die Einkaufstasche. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage. Dabei lässt sich auch ein regionaler Unterschied feststellen: Im Osten Deutschlands bevorzugen mehr Menschen (73 Prozent) heimische Lebensmittel als im Westen (66 Prozent). Außerdem ziehen ältere Personen ab 55 Jahren eher Produkte aus ihrer Heimat vor (77 Prozent) als etwa die 18-24 Jährigen (61 Prozent). Auch wenn nicht alle Deutschen regionale Produkte bevorzugen, auf die ... mehr