Wirtschaft

Wenn der Autovermieter Sixt seine inzwischen berühmt-berüchtigte Werbetrommel rührt, dann birgt das immer auch ein Risiko. Wie werden die (potenziellen) Kunden reagieren, wenn ihnen Peer Steinbrück den Stinkefinger entgegenstreckt, wo sie sich doch eigentlich zur Marke Sixt hingezogen fühlen sollen? Und ist mit einem Werbeplakat nicht eine Grenze überschritten, auf dem der zu Unrecht eingesperrte Gustl Mollath unfreiwillig für den Autovermieter wirbt? Ihm wird darauf der Satz „Wenn hier jemand verrückt ist, dann der Sixt mit seinen Preisen“ in den Mund gelegt, der darauf anspielt, dass Mollath jahrelang von der Justiz für unzurechnungsfähig erklärt wurde. Sixt wirbt mit seiner provokanten ... mehr


Das Privat- und Berufsleben von Angestellten in Deutschland überlappt sich zunehmend, sodass der Arbeitszeitpunkt eine immer geringere Rolle spielt. Derzeit geben bereits drei von fünf Angestellten in Deutschland an, manchmal auch am Wochenende oder an Feiertagen zu arbeiten. Besonders interessant: rund die Hälfte von ihnen tut dies sogar freiwillig. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Studie. Geht es darum, wie häufig Angestellte am Wochenende arbeiten, so geben 22 Prozent der Befragten an, circa einmal im Monat an Wochenenden oder Feiertagen für ihren Arbeitgeber tätig zu sein. Weitere 20 Prozent arbeiten sogar mindestens einen Tag an jedem Wochenende. Ein zusätzlicher Beleg ... mehr


Wenn Werbung zum Thema für Medien und alltägliche Gespräche wird, dann haben die Marketing-Experten ihr Ziel erreicht. Die Supergeil-Kampagne von Edeka konnte eigentlich gar nicht besser laufen. Erst eine, dann zwei, dann drei Millionen Zugriffe – Medien überschlugen sich beinahe mit Meldungen darüber, wie unglaublich oft der Song von Friedrich Liechtenstein schon aufgerufen worden sei. Rund sieben Millionen Klicks sind es zurzeit. Sogar international bekam Edeka Aufmerksamkeit: Vor allem amerikanische Medien berichteten nüchtern bis fasziniert und gleichzeitig verstört über das Video. Alle erwähnten auch Edeka in ihren Artikeln. Wenig überraschend hat die Kampagne vor allem junge Menschen erreicht. Laut YouGov ... mehr


Nach dem Kind direkt wieder Karriere? Für fast die Hälfte (42 Prozent) der Frauen in Deutschland ist es sehr wichtig oder wichtig, nach der Geburt ihres Kindes schnellstmöglich wieder in den Beruf einzusteigen. Dies zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage, für die ausschließlich Frauen in Deutschland befragt wurden. Auch beim Thema Erziehung hat sich das Blatt gewendet: Jede zweite Befragte (49 Prozent) würde es befürworten, dass der Vater beim Kind bleibt, während sie arbeiten geht. 44 Prozent argumentieren, dass sich so Väter besser an der Erziehung beteiligen können. Lediglich zehn Prozent sind von der Idee nicht begeistert. Sie glauben, Männer sind mit ... mehr


Knapp zwei Drittel der Deutschen fordern den sofortigen Rücktritt von Steuersünder Uli Hoeneß als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München. Wie eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, sind demnach nur 22 Prozent der Befragten der Ansicht, Hoeneß solle weiter im Amt bleiben, 65 Prozent sprechen sich für den Rückzug aus. Im Bundesland Bayern sind dies mit 56 Prozent immerhin noch mehr als die Hälfte. Am Mittwoch hatten die Verteidiger von Hoeneß im spektakulären Prozess vor dem Landgericht München II die auf 27,2 Millionen Euro bezifferten Steuerschulden akzeptiert. Sollte es keine weiteren Beweisanträge geben, könnte am Donnerstag ein Urteil fallen. Knapp drei ... mehr


Rund zwei Drittel (67 Prozent) der Frauen in Deutschland können sich vorstellen, in einem Beruf zu arbeiten, in dem fast nur Männer arbeiten. Dies zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage, für die ausschließlich Frauen in Deutschland befragt wurden. Etwa ein Viertel (24 Prozent) der befragten Frauen räumt ein, dass für manche Berufe Männer einfach geeigneter sind. Lediglich sechs Prozent würden sich in einem vorwiegend männlichen Umfeld nicht wohlfühlen. 62 Prozent der Befragten fühlen sich im Beruf ihren männlichen Kollegen gleichgestellt. Davon geben zwei Drittel an, noch keine Diskriminierung im Job erfahren zu haben. Immer noch erschreckend ist, dass rund jede vierte Frau ... mehr


„Big Data und Datability“ sind auf der heute eröffneten IT-Messe Cebit die Top-Themen. Es geht um die Frage, wie sich große Datenmengen sinnvoll nutzen lassen. Sie handzuhaben, ist technisch im Prinzip kein Problem mehr. Die Analyse und Auswertung aber wird bei vielen Daten umso wichtiger. Und was die Unternehmen heutzutage noch haben müssen: „Die Fähigkeit, große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit verantwortungsvoll und nachhaltig zu nutzen.“ So steht es auf der Website der Cebit geschrieben. Das ist anscheinend auch den auf dem deutschen Markt tätigen Mobilfunkunternehmen bewusst. Die Telekom etwa ist an einem Stand des IT-Sicherheitsdienstleisters Kaspersky beteiligt, Vodafone stellt mobile ... mehr


19 Milliarden Dollar – so viel wie Mark Zuckerberg hat noch nie jemand für eine App gezahlt. Der Facebook-Gründerkauft mit WhatsApp ein Unternehmen mit 55 Mitarbeitern, das „auf dem besten Weg ist eine Milliarde Nutzer zu vernetzen“, so hat er es selbst gesagt. Der Markenmonitor BrandIndex weist WhatsApp generell ein gutes Image aus. Briten, Franzosen, US-Amerikaner und Deutsche sind sich in ihrer Gesamtbewertung für den Messenger ziemlich einig und bewerten ihn mit rund +30 Punkten auf einer Skala von -100 bis +100. Allerdings hat das Image von WhatsApp in Europa seit Bekanntwerden der Übernahme durch Facebook leicht nachgegeben. In den ... mehr


Die Energiewende in Deutschland ist seit jeher Grund zur Diskussion. Die neue Regierung hat sich jetzt zur Aufgabe gemacht: Die Strompreise müssen sinken. Dass die EEG-Umlage mitverantwortlich für die im Vergleich zu früher höheren Preise ist, ist weitgehend unumstritten. Die ersten Unternehmen haben Insolvenz angemeldet, darunter einige Solarmodul-Hersteller und Windkraft-Finanzierer. Es ist eine gewisse Desillusionierung eingetreten in Sachen Energiewende. Jeder weiß: Wir brauchen sie. Die Frage ist: Wie geht es weiter? Der politische Stillstand spiegelt sich auch darin wider, wie beliebt die Energieunternehmen bei den Verbrauchern sind. Seit Monaten ändert sich ziemlich wenig, zeigt der YouGov-Markenmonitor BrandIndex. Die Beliebtheitswerte der ... mehr


Autohersteller geben ihre Auszeichnungen zurück, der ADAC-Präsident tritt ab - der Skandal um die Autos des Jahres und die “Gelber Engel”-Trophäen ist nach wie vor Gesprächsthema. Nach all dem Zahlenwirrwarr stellt sich vor allem die Frage: Welche sind denn nun die beliebtesten Autos? Datenforensiker von Deloitte hatten die ADAC-Manipulationen untersucht und ermittelten folgende Reihenfolge: (1.VW Golf; 2. BMW 3er; 3. Audi A3). Die für den YouGov-Markenmonitor BrandIndex Befragten sehen das ähnlich: VW steht bei ihnen ebenfalls auf Platz 1, BMW und Audi tauschen allerdings die Plätze. Zugegeben, wir können dem BrandIndex nicht die Beliebtheit einzelner Modelle entnehmen, dafür bietet er ... mehr