Wirtschaft

„Umparken im Kopf“ – auf diese Botschaft traf Deutschland Anfang diesen Jahres. Die Botschaft, die auf Plakaten, Werbebannern und in TV-Spots zu sehen war, konnte aber keinem Absender zugeordnet werden. Viele fragten sich, wer dahinter steckt und Opel hat sich bewusst zurück gehalten. Damit wollte der Automobilhersteller den potenziellen Kunden dazu kriegen, die eigene Meinung über Opel zu hinterfragen und die Vorurteile einer angestaubten und altbackenen Marke umzuparken. Und tatsächlich wurde die Werbung registriert. Als sie Anfang März richtig anlief, stieg die Zahl derjenigen, die Werbung von Opel wahrgenommen haben, drastisch an. So hat Ende Februar jeder fünfte Deutsche Werbung ... mehr


In den kommenden zwölf Monaten planen zwei von fünf Energieentscheidern (41 Prozent) in Deutschland einen Wechsel ihres Stromanbieters, jeder Zehnte ist sich dabei sogar ganz sicher. Dies geht aus einer aktuellen YouGov-Energiemarktstudie hervor. Die Zahl der treuen Kundschaft liegt lediglich bei 16 Prozent. Hauptgründe, den derzeitigen Energiedienstleister nicht zu wechseln, sind die Zufriedenheit mit dem eigenen Anbieter (48 Prozent), das fehlende Vertrauen in andere Stromanbieter (30 Prozent) und auch der Glaube, dass sich der finanzielle Aufwand nicht lohnt (24 Prozent). Im Kampf um den Stromkunden setzen Versorger stärker auf eine direkte Kundenansprache. So werden immer mehr Verbraucher am Telefon (27 ... mehr


Alleine der Begriff „Bad Bank“ dürfte bei vielen Deutschen eine Gänsehaut auslösen. Stand er doch in der Finanzkrise als Synonym dafür, Milliardenrisiken der Kreditinstitute auf den Staat – und damit die Bürger – zu übertragen. Eine „Bad Bank“ für Atommeiler der großen deutschen Energiekonzerne löst bei den Verbrauchern entsprechend keine positiveren Assoziationen aus, im Gegenteil: Bis zu 100 Milliarden Euro könnte der Ausstieg aus dem Atomzeitalter kosten und die Portemonnaies der Steuerzahler nachhaltig belasten. Negatives Echo wie dieses ist in der Energiebranche keine Seltenheit: Die vier großen Energiemarken in Deutschland machen häufig mit schlechten Nachrichten auf sich aufmerksam. Das bleibt ... mehr


Beim Thema Online-Shopping im Fashion-Bereich hat bei Frauen die Gefühlsebene vor rationalen Aspekten den größten Einfluss darauf, bei welchem Online-Shop letztendlich eingekauft wird. Online-Shops, die Käuferinnen auf der emotionalen Ebene ansprechen wollen, sollten daher besonderen Wert auf die Faktoren „Sympathie“ und „Weiblichkeit“ legen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Studie zu den E-Fashion Trends 2014. Am zweitstärksten beeinflussen rationale Erlebnisse die Entscheidung darüber, bei welchem Online-Shop die Ware im digitalen Einkaufskorb landet. Auf dieser Ebene ist den Online-Käuferinnen in erster Linie wichtig, dass der Fashion-Shop im Netz die Mode bietet, die ihnen gefällt und für jeden Anlass das passende Kleidungsstück ... mehr


In vier Wochen startet endlich die langersehnte Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Dieses Sportereignis wird fast die ganze Welt verfolgen, Fans hoffen auf herausragende Mannschafts- und Einzelspielerleistungen. Auch Sponsoren wollen davon profitieren, wenn ihre Logos, Werbeclaims und -botschaften auf ein Milliardenpublikum treffen. Adidas stellt den offiziellen Spielball. Und Coca Cola, Hyundai, Emirates, Sony und Visa wollen ebenfalls als „Fifa-Partner“ des Fußball-Weltverbands Fifa mitspielen. Diese partnerschaftliche Vorfreude überwiegt jedoch aktuell nicht bei allen Menschen im Gastgeberland. Viele leben in Armut und fragen sich, warum Hunderte Millionen Euro für den Bau neuer Stadien ausgegeben wurden. Einer Umfrage zufolge begrüßen nur noch die Hälfte der ... mehr


Nach der RTL-Reportage „Team Wallraff“ war zu erwarten, dass die Beliebtheit von Burger King einbrechen würde. Zwei Wochen nach Ausstrahlung der Sendung – auf der Website von RTL ist sie gar nicht mehr abrufbar – fällt das Image von Burger King immer tiefer und tiefer. Vor der Sendung lag Burger King im BrandIndex bei +3 Punkten, inzwischen sind es nur noch -25 Punkte (auf einer Skala von -100 bis +100 Punkten). Die Talsohle ist noch nicht erreicht, Burger Kings Image befindet sich im freien Fall. Kontinuierliche Berichterstattung über den abgesetzten Geschäftsführer eines großen Franchise-Nehmers und die vorübergehende Schließung einiger Filialen ... mehr


Jedes Jahr werden in China mehr Pkw zugelassen, im Jahr 2013 waren es 16,3 Millionen, so viele wie in keinem anderen Land der Welt. Wer auf dem globalen Automarkt mitspielen will, kommt an China nicht vorbei. Die meisten westlichen Automarken haben das bisher gut gemacht. Sie genießen in China ein hohes Ansehen. Die deutschen Premium-Marken BMW und Audi führen die Beliebtheitsliste an. Sie sind in China die Automarken mit dem besten Image, das zeigt der YouGov-Markenmonitor BrandIndex. Diese starke Marktposition konnten jene Marken auch im „Global Super Brands“-Ranking bestätigen, das Anfang des Jahres von YouGov veröffentlicht wurde. BMW und Audi ... mehr


Überstunden scheinen in Unternehmen in Deutschland gang und gäbe zu sein. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage gibt über die Hälfte (58 Prozent) der Arbeitnehmer an, regelmäßig Überstunden zu leisten. Jeder siebte Angestellte macht sogar zehn oder mehr Überstunden pro Woche. Im Durchschnitt liegt die Anzahl der geleisteten Überstunden von Arbeitnehmern in Deutschland bei 3,64 Stunden pro Woche. Der Anteil an Überstunden, gemessen an der vertraglich festgelegten Soll-Arbeitszeit, beträgt dabei elf Prozent. Als häufigste Begründung für Überstunden geben die Befragten die hohe Arbeitslast (39 Prozent) an. Spaß an der Tätigkeit (24 Prozent) ist ebenfalls ein oft genannter Grund. 21 Prozent der Beschäftigten ... mehr


Nach Amazon nun also Zalando. Die Aufregung ist groß, weil eine RTL-Journalistin undercover recherchiert hat, wie schlecht die Arbeitsbedingungen im Lager des Modeversenders sind. Es wurde als Aufreger inszeniert und ein Shitstorm im Netz war praktisch unausweichlich. Hashtag: #Sklavando. Die erste Reaktion des Unternehmens: gelassen. Das nehmen die ohnehin schon aufgebrachten Anpranger dem Unternehmen zusätzlich übel, doch bleibt Zalando zurecht entspannt. Obgleich der tägliche YouGov-Markenmonitor BrandIndex seit Ausstrahlung der RTL-Dokumentation auf mehreren Dimensionen merkliche Verluste für Zalando ausweist, wird die geschürte Aufregung unserer Einschätzung nach schnell wieder vergessen sein. Unsere Erfahrung belegt: solche Kritik hagelt es vorrangig von Personen, die ... mehr


Die Schlagzeilen der vergangenen Wochen und Monaten zeigen: Auto-Teile Unger hat massive Probleme, Einschnitte sind nötig, um die Kosten zu drücken, um den langfristigen Fortbestand des Geschäfts zu sichern. Sehr gut wäre es dabei auch, wenn die KFZ-Werkstattkette schnell viele Kunden gewinnt, die ordentlich Geld in die Kasse spülen – doch das wird ein gutes Stück Arbeit werden. Im YouGov-Markenmonitor BrandIndex rangiert A.T.U mit +4 Indexpunkten (auf einer Skala von -100 bis +100) hinter allen anderen Werkstattketten, nur Pitstop ist noch unbeliebter. Das schlechteste Image hat A.T.U bei Männern zwischen 31 und 50 Jahren. Da liegt die Marke mit -6 ... mehr