Wirtschaft

Seit die Telekom mitgeteilt hat, die Internetgeschwindigkeit ab einem bestimmten Datenvolumen zu reduzieren, steht das Unternehmen massiv in der Kritik. Und auch der BrandIndex zeigt: Die Drosselung der DSL-Leitungen hat dem Image Schaden zugefügt. Vergangene Woche hat es sogar Demonstrationen gegen die Telekom gegeben. Keine stillen Proteste per Blog-Eintrag oder Tweet – ganz reale während der Telekom-Hauptversammlung in Köln. Der Grund ist klar: Die Ankündigung der Telekom, in der Zukunft Internet-Flatrates im Datenvolumen zu begrenzen. Der scheidende Telekom-Chef René Obermann sagte, zur Drosselung gebe es nur die Alternative, „dass das Netz für alle langsamer oder für alle teurer wird“. Der ... mehr


Hätten die Deutschen vor, sich einen umweltfreundlichen PKW zu kaufen, würden sich laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von mobility20.net 27 Prozent der Bundesbürger für einen spritsparenden Benziner entscheiden. Damit belegt der „grüne Benziner“ bei den Deutschen den ersten Platz in der Rangliste der umweltfreundlichen Automobile. Wie die Umfrageergebnisse zeigen, würde knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) ein Hybridauto wählen, das man elektrisch laden kann, aber gleichzeitig einen konventionellen Motor hat. Für einen Diesel, der deutlich weniger verbraucht als ein herkömmlicher Diesel, würden sich 14 Prozent entscheiden. Sieben Prozent der Deutschen würden sich ein Auto kaufen, das mit Autogas fährt und ebenfalls ... mehr


Beim Strom erweisen sich deutsche Verbraucher einmal mehr als preissensibel. Die Stromtarife steigen, das Image der Branche leidet. Vor allem die Ökostrom-Anbieter geraten zunehmend in einen Abwärtsstrudel. Positives gibt es aus dem Energiesektor selten zu vermelden. Der 18. April war eine Ausnahme: An diesem Tag verzeichnete die Strombörse EEX eine Rekordproduktion von Wind- und Solarstrom in Deutschland, die kurzzeitig ungefähr der von konventionellen Kraftwerken entsprach. An anderen Tagen bestimmen nicht so sehr die Erfolge, sondern die Kosten der Energiewende die Schlagzeilen. Zusätzlich belasten Nachrichten wie die von der Insolvenz des Anbieters Flexstrom das Ansehen der gesamten Branche. Eigentlich bräuchte die ... mehr


Die Stimmung unter Deutschlands Arbeitnehmern verschlechtert sich: Nur noch 52 Prozent von ihnen sind zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die Quote um elf Prozentpunkte. Trotz wachsender Unzufriedenheit planen aber nur 43 Prozent der Deutschen 2013 einen Jobwechsel – vier Prozentpunkte weniger als 2012. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Jobzufriedenheit 2013“, die YouGov im Auftrag der ManpowerGroup Deutschland im April durchgeführt wurde. Noch größer als die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitsplatz ist bei vielen offenbar die Unsicherheit, ob sie einen besseren finden würden. Obwohl 48 Prozent aller Studienteilnehmer sich bessere Arbeitsbedingungen wünschen, sagen 57 Prozent, dass ... mehr


Im Steuerskandal von Uli Hoeneß tauchte auch der Name eines deutschen Traditionsunternehmens auf: Adidas. Der Marke schadet dies bislang jedoch nicht. Sportmarken sind bei den Deutschen sehr beliebt. Der Steuerskandal um Uli Hoeneß sorgt derzeit für große Empörung in der Öffentlichkeit. So sprachen sich in einer YouGov-Umfrage für die BILD-Zeitung fast zwei Drittel der Deutschen für einen Rücktritt des Bayern-Präsidenten aus. Auch der traditionsreiche Sportartikelhersteller Adidas geriet vorübergehend in den Fokus der Öffentlichkeit: Der ehemalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus soll Hoeneß angeblich 20 Millionen Euro für Spekulationsgeschäfte zur Verfügung gestellt haben. Im Gegensatz zu anderen Fällen aus der Vergangenheit, in denen ... mehr


Der Anstieg der Anzahl übergewichtiger Menschen und der steigende Preis von Kerosin brachte die Fluggesellschaft „Samoa Air“ auf die Idee die Preisgestaltung ihrer Flugtickets dem Gewicht der Passagiere anzupassen. Der Preis für ein Ticket wird demnach vom Gesamtgewicht von Passagier und Gepäck abhängig gemacht. YouGov hat US-Amerikaner befragt, ob sie sich zur Ermittlung des Flugpreises in der Öffentlichkeit wiegen lassen würden. Laut der Umfrage zeigt sich die Mehrheit der Amerikaner (59 Prozent) wenig begeistert von dem Vorschlag, ihr Körpergewicht und das Gewicht des Gepäcks als Maßeinheit für den Preis eines Flugtickets heran zu ziehen. Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) ... mehr


Die Deutschen fühlen sich insbesondere dann zu Geldinstituten hingezogen, wenn sie zwei wesentliche Botschaften transportieren können. Einerseits erwarten Kunden individuelle Produktlösungen, andererseits wünschen sie sich ein gemeinschaftliches Auftreten sowie eine hohe Verlässlichkeit. Dies ist das Ergebnis der YouGov-Studie „Kundenmonitor Banken“, für die insgesamt 2.073 Finanz-Entscheider oder -Mitentscheider bei Bankangelegenheiten im Dezember 2012 befragt wurden. Die unterschiedlichen Bankenmarken werden mit verschiedenen Produkten in Verbindung gebracht. Bei einer Kaufbereitschaftsabfrage für einzelne Produkte werden bei den jeweiligen Markenkennern die comdirect und ING-DiBa beim Thema Sparen und Geldanalage am stärksten präferiert. Aber auch die Sparkasse wird als sehr guter Anbieter für Geldanlageberatung wahrgenommen. Für ... mehr


Seit mehr als zehn Jahren werden in und für Deutschland Möglichkeiten entwickelt, nicht mehr mit Bargeld, EC- oder Kreditkarte bezahlen zu müssen. Durchgesetzt hat sich bisher noch nichts. Doch seit Smartphones weit verbreitet sind, steigen die Chancen, dass es in Deutschland demnächst ein verbreitetes System fürs Mobile Payment gibt. Genauer müsste man sagen: Für das kontaktlose Bezahlen per Handy. Moderne Smartphones der Oberklasse bringen alle technischen Voraussetzungen mit, den digitalen Geldtransfer zwischen Kunde und Verkäufer in einem lokalen Geschäft zu realisieren. Auch im Hinblick auf das kontaktlose Bezahlen mit Kredit- oder Bankkarte haben die Verbraucher derzeit noch Sicherheitsbedenken, wie der ... mehr


Mitte Februar kündigte die Bionade GmbH eine neue Sorte an: ausgerechnet Cola. Die Markteinführung der neuen Sorte ist nicht ohne Risiko für die starke Marke. Bei den Konsumenten polarisiert die Bio-Cola, das Unternehmen versucht mit Social-Media-Aktivitäten und einer geplanten Werbekampagne das Ruder herumzureißen. Bionade war mal hip, galt als politisch korrekte Alternative zu den Erfrischungsgetränken der Großkonzerne. Doch diese Zeiten sind vorbei, spätestens seit der Übernahme durch Oetker muss Bionade um die Konsumentengunst kämpfen. Die Innovationskraft hielt sich jedoch in Grenzen: Drei Jahre lang gab es keine neuen Sorten. Mit der Einführung des neuen Cola-Produkts will das Unternehmen jetzt anscheinend ... mehr


Immer wieder sehen sich in Deutschland vertretene Lebensmittelmarken Vorwürfen von Verbraucherschutzorganisation ausgesetzt. So wurde Dr. Oetker vorgeworfen, das Unternehmen hätte den Kakaogehalt der Produkte „Pur Crema Choc“ hochgerechnet, die Marke Landliebe würde die Milch zu teuer verkaufen, Maggi hätte eine „Natur-Pur“-Bio-Tütensuppe mit Geschmacksverstärker versehen und Fisch würde mit Wasser künstlich schwerer gemacht. Manche Vorwürfe sind berechtigt, andere unberechtigt, wie das Beispiel von Greenpeace zeigt, das Frosta fälschlicherweise vorgeworfen hat, Schrimps aus unökologischer Zucht gekauft und weiterverarbeitet zu haben. Doch völlig unabhängig davon zeigen sich viele deutsche Marken sehr robust gegen Vorwürfe, die Lebensmittel seien ungesund oder enthielten nicht das, was ... mehr