Politik

Nach dem Abschuss des Flugs MH17 der Malaysia Airlines über der Ostukraine spricht sich laut einer aktuellen YouGov-Umfrage die Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) sowohl für Handelssanktionen gegen Russland, als auch für das Einfrieren russischer Konten bei westlichen Banken aus. Bei einer Befragung im März waren es noch deutlich weniger (43 Prozent für Sanktionen, 42 Prozent für das Einfrieren russischer Konten). Der Vergleich der beiden Ergebnisse zeigt, dass besonders nach dem Abschuss die Stimmen der Sanktionsbefürworter in Deutschland deutlich gestiegen sind. Auch die Unterstützung weiterer Maßnahmen ist gestiegen: 46 Prozent (+ 7 Prozentpunkte) der Deutschen befürworten das Ausschließen Russlands aus ... mehr


Die Mehrheit der Deutschen spricht sich nach dem Absturz der MH17 über der Ostukraine für Handelssanktionen gegen Russland aus, ist aber gegen ein militärisches Eingreifen des Westens in der Region. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov. Demnach würden es 53 Prozent der Befragten unterstützen, wenn Deutschland und die anderen westlichen Länder Handelssanktionen über Russland verhängen würden. Nur 26 Prozent sprachen sich dagegen aus. Auch das Einfrieren russischer Bankkonten im Westen befürworten 53 Prozent, 30 Prozent sind dagegen. Ein militärisches Eingreifen oder einen diplomatischen Bruch mit Russland lehnt der Großteil dagegen deutlich ab. 62 Prozent wollen nicht, dass ... mehr


Noch nie waren die Deutschen so EU-freundlich wie aktuell. Eine im Juni durchgeführte YouGov-Umfrage zeigt, dass 62 Prozent der Bundesbürger im Falle eines Referendums zur EU-Mitgliedschaft für den Verbleib Deutschlands stimmen würden. In der seit Februar 2012 monatlich durchgeführten Umfrage ist das der Höchstwert. Lediglich jeder Fünfte (21 Prozent) wünscht sich einen Austritt aus der EU.  Aber auch die Briten zeigen eine zunehmend positivere Einstellung gegenüber Europa. Und dies trotz des guten Abschneidens der EU-skeptischen und rechtspopulistischen Partei UKIP. Aktuell sprechen sich 41 Prozent der Briten für einen Verbleib in der EU aus, 38 Prozent wollen austreten. Nur im März ... mehr


Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage ist die Mehrheit (57 Prozent) der Deutschen der Ansicht, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn nicht angemessen sind. Nur rund jeder dritte Befragte (30 Prozent) findet die Ausnahmeregelungen für die Zeitungsbranche, für Saisonarbeiter und Praktikanten dagegen angebracht. Bezüglich der Ausnahmeregelung ist die Mehrheit (78 Prozent) der Meinung, dass diese ausgerechnet die schwächsten Berufsgruppen besonders hart trifft. Nichtsdestotrotz stellt die Regelung für jeden dritten Bundesbürger einen guten Kompromiss bezüglich der Ansichten zum Mindestlohn zwischen Union und SPD dar. Über die Hälfte (52 Prozent) kann dem nicht zustimmen. Mit großer Mehrheit hatte der Bundestag ... mehr


Laut des aktuellen INSA-Meinungstrend in Zusammenarbeit mit YouGov für die Bild-Zeitung sinkt die FDP auf drei Prozent. Das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Die Liberalen entfernen sich somit immer mehr von der Fünf-Prozent-Hürde. Eine stabilere und doppelt so starke Wählerschaft verzeichnet die AfD mit unverändert sechs Prozent. So auch der Trend für die Grünen: Diese liegen wie schon in der Vorwoche bei elf Prozent. Auch die SPD muss Punkte einbüßen und sinkt um einen Prozentpunkt auf 24 Prozent.Die Linke schafft es mit einem Plus von 0,5 Prozentpunkten auf neun Prozent. Beliebteste Partei ist nach wie vor die ... mehr


Bei der Europawahl waren europakritische Parteien und rechte Parteien wie die "Alternative für Deutschland" oder der "Front National" in Frankreich erfolgreich. Doch knapp jeder vierte Deutsche (23 Prozent) hält den Erfolg von rechtspopulistischen Parteien für nur vorübergehend, gut jeder Fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, die Europapolitik wird weitergehen wie bisher. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage gehen immerhin 16 Prozent davon aus, dass die bereits etablierten Parteien in Zukunft vermehrt auf die extremen Parteien zugehen müssen. Dass die europäische Integration durch den Erfolg der rechten und europakritischen Parteien gestoppt wird, halten lediglich sieben Prozent der Befragten für möglich. Darüber hinaus ist ... mehr


Geht es um das Thema Türkei und eine mögliche EU-Mitgliedschaft, so ist sich Deutschland einig: Wie eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, ist die Mehrheit (77 Prozent) der Meinung, die EU sollte die Türkei nicht als weiteres Mitglied aufnehmen. Lediglich zwölf Prozent befürworten dies. Besonders die älteren Befragten sehen für die Türkei in der EU keine Zukunft. 85 Prozent sind gegen einen Beitritt, bei den Jüngeren (18 bis 24 Jahre) sind es 73 Prozent. Das mehrheitliche „Nein“ zum EU-Beitritt könnte unter anderem auch damit zusammenhängen, dass 81 Prozent der Bundesbürger die Türkei nicht als demokratisches Land sehen. Nur jeder Zehnte ist vom ... mehr


Die Errungenschaften der EU sind den meisten Bürgern in Deutschland nur wenig wert. Laut einer aktuellen YouGov-Studie im Auftrag der Change Centre Stiftung sind diese dem Deutschen nur 61 Euro im Jahr wert. Für die Studie wurde die Methode eines Gedankenexperiments eingesetzt: Die Befragten konnten den Wert Europas mit einem persönlichen Geldbetrag beziffern. Dabei sind die Unterschiede überraschend groß: Männer würden für die EU fast doppelt so viel auf den Tisch legen wie Frauen (80 Euro im Vergleich zu nur 43 Euro). Den Jüngeren ist die EU deutlich mehr wert als älteren Generationen: So präsentieren sich die 18 bis 24 ... mehr


Im Vorfeld der im Mai stattfindenden Europawahl zeigt eine aktuelle YouGov-Studie unter rund 8.000 Wählern in sechs Ländern, dass die nationalistischen und Anti-EU-Parteien in Europa auf dem Vormarsch sind. Besonders in Großbritannien gibt vor der EU-Wahl zunehmend von einer großen Zahl an Anhängern der euroskeptischen Partei (UKIP). Diese scheint aktuell den größten Anteil der Stimmen für sich entscheiden zu können und wird vermutlich die konservative Tory-Partei auf den dritten Platz verdrängen – zum ersten Mal in einer landesweiten Wahl. Aufgrund der weitgehend anteilsmäßigen Verteilung von Vertretern bei Europawahlen, würde dies bedeuten, dass die UKIP mehr Sitze im Europäischen Parlament bekommt ... mehr


Wenige Tage vor der Europawahl ist die Abstimmung bei den deutschen Wählern kein großes Thema. In einer aktuellen YouGov-Umfrage gab nur jeder neunte Befragte (11 Prozent) an, er spreche in seinem Bekanntenkreis derzeit viel über die Wahl. Nur 20 Prozent freuen sich auf die Wahl am 25. Mai. Ebenfalls nur jeder Fünfte (20 Prozent) findet, dass im Wahlkampf Themen angesprochen werden, die ihn interessieren. Der Ausgang der Europawahl interessiert laut der Umfrage aber immerhin knapp jeden zweiten deutschen Erwachsenen (48 Prozent). Der Großteil der Befragten (52 Prozent) ist sich bereits sicher, für welche Partei er beim Gang ins Wahllokal stimmen ... mehr