Politik

Den seit Mai 2013 andauernden NSU-Prozess, der sich mit den Morden der Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrunds befasst, verfolgt laut einer YouGov-Umfrage nur rund ein Drittel der Deutschen (29 Prozent) zumindest häufig. 46 Prozent geben an, die Berichterstattung manchmal zu verfolgen. Etwa jeden Vierten (24 Prozent) scheint das Thema allerdings gar nicht zu interessieren. Wie die Umfrageergebnisse zeigen, informieren sich Männer mit 37 Prozent tendenziell öfter zum Prozess als Frauen (23 Prozent). Auch in der Altersstruktur gibt es Unterschiede: Die Gruppe der über 55-Jährigen informiert sich mit 38 Prozent am häufigsten. Bei den 18-24 Jährigen sind es 29 Prozent. Die Umfrage ... mehr


Ein Jahr Karenzzeit für Politiker, die in die Wirtschaft wechseln wollen. So steht es im Gesetzentwurf zur Karenzzeit, den das Bundesinnenministerium Ende 2014 vorlegte. Vor allem der Wechsel des ehemaligen Kanzleramtsministers Pofalla zum Deutschen Bahn Konzern trug maßgeblich zur Forderung eines Gesetzes bei. Auch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung fordert eine Karenzzeit für Politiker. Wie eine YouGov-Umfrage zeigt, sprechen sich fast zwei Drittel (65 Prozent) der Deutschen für eine Sperrfrist aus, 17 Prozent lehnen eine solche ab. Auffallend ist dabei besonders die steigende Zustimmung mit dem Alter. Während mit 40 Prozent weniger als die Hälfte der 18 bis 24 Jährigen ... mehr


Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat in ihrem ersten Amtsjahr nur jeden vierten Bundesbürger mit ihrer Arbeit überzeugt. In einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 27 Prozent, die CDU-Politikerin habe sich als erste Frau in dem Amt bewährt. 44 Prozent vertraten die gegenteilige Auffassung. Bei den Frauen ist die Skepsis gegenüber von der Leyen nur etwas geringer als bei den Männern. Von den befragten Männern sind 30 Prozent mit der Amtsführung der CDU-Politikerin zufrieden, 50 Prozent nicht. Bei den Frauen ist das Verhältnis 25 zu 38 Prozent. 37 Prozent der Frauen wollten sich zu der Frage gar ... mehr


Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und während man die vergangenen zwölf Monate Revue passieren lässt, setzt man sich auch mit Vorsätzen und Wünschen für das neue Jahr auseinander. Während sich laut einer aktuellen YouGov-Umfrage knapp die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) keine Vorsätze für das neue Jahr vornimmt, setzen sich 44 Prozent Ziele. Zu den meistgenannten Vorsätzen zählt die körperliche Fitness: So geben 38 Prozent der Befragten an, sich im neuen Jahr sportlich mehr zu betätigen. 36 Prozent setzen sich das Ziel, abzunehmen. Aber auch ein vermehrter Zeitvertreib mit der Familie ist für fast ein Drittel der Befragten ... mehr


Die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ findet im Westen fast genauso große Zustimmung wie in Ostdeutschland. In einer aktuellen YouGov-Umfrage sagten 36 Prozent der befragten Bürger im Osten, sie fänden es gut, dass jemand auf Fehler in der Asylpolitik aufmerksam mache und sich gegen den Islamismus ausspreche. Im Westen waren es 33 Prozent. Die Befragten im Osten sehen die Bewegung allerdings stärker in der Mitte des politischen Spektrums: 36 Prozent verorten sie in der Mitte, im Westen sind es 27 Prozent. Dafür halten 45 Prozent der Westdeutschen „Pegida“ für rechts oder extrem rechts, von den Ostdeutschen sagen das nur 41 Prozent. Auf Basis des YouGov Omnibus ... mehr


Zwei Drittel (66 Prozent) der Deutschen machen sich Sorgen, dass ihre spätere Rente, gesetzliche und private zusammengenommen, nicht ausreichen wird, um den Lebensunterhalt im Alter zu bestreiten. Bei Frauen sind es sogar drei Viertel (72 Prozent, Männer: 59 Prozent). Insbesondere Geringverdiener und Menschen mit einem gebrochenen beruflichen Werdegang werden in der Tat nur mit Mühe ein Alterseinkommen oberhalb einer existenziellen Mindestversorgung erreichen. Die Einführung einer gesetzlichen Mindestrente, die über dieser Grundsicherung liegt, wird daher vielfach diskutiert. Aktuell sieht das Rentensystem in Deutschland keine Mindestrente vor, die trotz langjähriger Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung unterstützend eingreift. Doch die Deutschen rechnen damit, ... mehr


Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan steht weltweit in der Kritik. Vor allem in Deutschland sorgt der Präsident immer wieder für Aufregung. Grund dafür ist nicht zuletzt seine negative Einstellung gegenüber der Meinungs- und Pressefreiheit. Auch bei den Deutschen ist der Präsident nicht sonderlich beliebt. Rund zwei Drittel (68 Prozent) der Bundesbürger haben eine negative Meinung gegenüber dem türkischen Staatsoberhaupt. Besonders die männlichen Befragten teilen mit 74 Prozent diese Meinung. Bei den Frauen sind es rund drei von fünf Befragten (62 Prozent). In den neuen Bundesländern scheint Erdogan aber weniger Kritiker zu haben, als in den alten Bundesländern. Während rund ... mehr


Immer wieder wird in den Medien von unmenschlichen Zuständen in deutschen Flüchtlingslagern berichtet. Während die Bundesregierung über weitere Aufnahmekapazitäten diskutiert, hat sich in der deutschen Bevölkerung bereits ein klares Meinungsbild gebildet. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage sagt rund jeder zweite Deutsche (49 Prozent), dass Deutschland keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen soll. Besonders stark ist diese Ansicht bei den 45-54 Jährigen vertreten: Hier sind drei von fünf Befragten der Meinung, dass Deutschland die Zuwanderung beschränken soll. Rund jeder Sechste (16 Prozent) ist der Ansicht, Deutschland sollte mehr Flüchtlinge als bisher aufnehmen. Vor allem bei den Jüngeren (18-24 Jahre) trifft eine vermehrte Aufnahme ... mehr


Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage glaubt fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent), dass sich die Welt in einem neuen Kalten Krieg mit Russland befindet. Vor allem Ältere (55 Jahre und älter) sind dieser Ansicht (51 Prozent). Jeder Dritte glaubt dies hingegen nicht; 22 Prozent machen keine Angabe.  Außerdem glaubt mehr als jeder dritte Deutsche (36 Prozent), dass die Welt seit dem Fall der Berliner Mauer gefährlicher geworden ist. Lediglich knapp jeder Fünfte (19 Prozent) ist der Ansicht, sich seit dem Mauerfall in einer sichereren Welt zu bewegen. Für 39 Prozent bleibt es unverändert. Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1.027 Personen ... mehr


Nur rund jeder sechste (18 Prozent) Unternehmensentscheider in Deutschland ist der Meinung, dass eine gesetzlich verankerte Frauenquote auf Führungsebene positive Auswirkungen auf das eigene Unternehmen hätte. Bei den Frauen sind es immerhin 27 Prozent. Rund jeder Siebte (15 Prozent) glaubt an einen negativen Effekt für die eigene Firma. Die YouGov-Umfrage zeigt, ist die breite Mehrheit (62 Prozent) hingegen der Ansicht, dass die Einführung der Frauenquote weder einen positiven noch negativen Einfluss auf das eigene Unternehmen hat. Die Mehrheit (58 Prozent) der Befragten ist auch der Ansicht, dass die Frauenquote Unternehmen bei personalpolitischen Fragen und Entscheidungen entmündigt. Etwa zwei von fünf ... mehr